Eine Kurze Recherche im Netz brachte mich auf rarcrack, dass es seit Ubuntu 14.04 Trusty Tar in die Paketquellen geschafft hat. Für ältere Ubuntu-Versionen findet sich unter Launchpad ein PPA mit Installationshinweisen. In meinem Fall gestaltete sich die Installation denkbar einfach:
sudo apt-get install rarcrack
Die Verwendung gestaltet sich tatsächlich denkbar einfach:
rarcrack file.zip
Wer einen Prozessor mit mehreren Kernen und/oder Hyperthreading sein eigen nennt, sollte mittels --threads X
die Anzahl der Threads bestimmen, die dem Programm zur Verfügung stehen sollen. Dies verfielfacht die Geschwindigkeit.
Mittels --type zip lässt sich auch der Dateityp spezifizieren, falls rarcrack selbst dazu nicht in der Lage sein sollte.
Allerdings arbeitete rarcrack bei mir zunächst gar nicht, sondern gab folgende Meldung ab:
rarcrack --type zip Steuer2010.zip RarCrack! 0.2 by David Zoltan Kedves ([email protected]) INFO: the specified archive type: zip INFO: cracking Steuer2010.zip, status file: Steuer2010.zip.xml GOOD: password cracked: '0' GOOD: password cracked: '1'
Nach langer Suche stolperte ich in den Kommentaren eines Blogbeitrags über den rettenden Hinweis: rarcrack verträgt sich nicht mit unrar. Die Gründe dafür waren im Kommentar nicht näher erläutert, doch das Entfernen von unrar brachte tatsächlich die Lösung.
Nun machte sich rarcrack munter ans Werk und ging mögliche Zeichenkombination systematisch durch.
]]>dd if=/dev/sda | gzip > ~/image-compress_sda.img.gz
sichert die komplette Platte inkl. MBR und Partitionstabelle. Und da Speicherplatz heute in rauen Mengen zu haben ist, gehört es mittlerweile zur halbjährigen Wartung dazu. Im Fehlerfall spielt ein einfaches
gunzip -c ~/image-compress_sda.img.gz | dd of=/dev/sda
das ganze auch wieder zurück. Das einzige, was es zu beachten gilt, ist, dass die zu sichernde Platte gerade nicht eingebunden ist. Die benötigte Software liefert Ubuntu ab Werk mit. Weitere Infos zu dd finden sich im Ubuntuusers-Wiki.
UPDATE: Um auf Mehrkern-Systemen die Dauer des Datensicherns zu senken empfiehlt sich die Verwendung von pigz. Nach der Installation via
sudo apt-get install pigz
Sollten sich die oben erwähnten Befehle mit kleiner Abwandlung auch unter Nutzung aller Kerne verwenden lassen:
dd if=/dev/sda | pigz > ~/image-compress_sda.img.gz
bzw.
pigz -d -k ~/image-compress_sda.img.gz | dd of=/dev/sda
Der Unterschied lässt sich in den beiden Screenshots deutlich erkennen.