VA: „Die Neue Rechte“

Freitag, 17. August 2018 | 19 Uhr | BDP-Haus

Springerstiefel, Glatze, Bomberjacke: das typische Bild vom Neonazi. Ist das noch aktuell?
Wir wollen euch einen Einblick in die Veränderung der Rechten Szene durch Aneignung linker Auftritsformen, veränderten ausdruckweisen und neuen Aktionsformen geben. Gleichzeitig möchten wir über Möglichkeiten reden, wie der Kampf gegen Rechts angepasst werden sollte.

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„NSU-Urteil: Bremer Aktivisten fordern weitere Aufklärung“

kopiert von butenunbinnen.de

300 Menschen zogen vom Ziegenmarkt zum Landgericht // Aufklärung der NSU-Verbrechen sei nicht abgeschlossen // Linkes Bündnis hielt am Morgen Kundgebung am Goetheplatz

Nach dem Urteil im NSU-Prozess haben am Abend rund 300 Menschen in Bremen weitere Aufklärung gefordert. Die Demonstranten zogen vom Ostertorviertel zum Bremer Landgericht und wieder zurück. Sprecher erklärten, die Aufarbeitung der NSU-Verbrechen sei nicht abgeschlossen. Auch nach 400 Verhandlungstagen seien noch zu viele Fragen offen. Insbesondere die Rolle des Verfassungsschutzes müsse weiter untersucht werden. Continue reading

VA: „Stockholm – Auf dem Weg zu einem Generalstreik von unten!“

Samstag, 21. Juli 2018 | 19.30 Uhr | Infoladen

mit Genoss*innen der Autonomous Revolutionary Nordic Alliance (ARNA)

In Schweden gibt es den Vorschlag das Streikrecht in einer Weise einzuschränken, die radikale Gewerkschaften bedroht und die Tür für reformistische Gewerkschaften öffnet.
Dies ist Teil eines größeren Prozesses in Europa, bei dem die Rechte der Arbeiter*innen gezielt angegriffen werden: von Frankreich über Italien bis nach Schweden.
Am 25. August findet in Stockholm eine Massenaktion statt zur Verteidigung des Streikrechts nicht nur in Schweden, sondern in ganz Europa. Continue reading

Kundgebung: Keinen Schlussstrich!

In Gedenken an:
Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

Kundgebung am Mittwoch, 11. Juli 2018 | 10 Uhr | Goetheplatz

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Der Tag X, der Tag der Urteildverkündung steht jetzt fest, es ist der 11. Juli!

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„Rund 500 Teilnehmer bei Demo gegen Rechts“

kopiert aus dem Weser Kurier

Ein breites Bündnis protestiert am Samstag in Bremen gegen Nationalismus und fordert mehr Seenotrettung im Mittelmeer. Auf dem Marktplatz traf die Demonstration auf eine Versammlung rechter Aktivisten.


Ein breites Bündnis setzt sich am Hauptbahnhof Bremen in Bewegung.

„Oh nein, schade, ich war zu spät.“ Das Bedauern des Briten, der sich am Sonnabend nachmittags gegen 16 Uhr bei einem der Polizeibeamten auf dem Marktplatz eine kurze Zusammenfassung des eben Geschehenen holte, war hörbar. Der Mann hatte in der Tat einiges verpasst, und zwar eine Aufführung der Choreografie, die es oft gibt, wenn Rechte und Linke in Form von Demonstrationen und die Polizei aufeinandertreffen.

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Frauenmarsch? Am Arsch! Vehement und solidarisch gegen Antifeminismus, Rassismus und Nationalismus

Bereits seit einigen Monaten lies sich Dienstags am frühen Abend am Marktplatz in der Bremer Innenstadt ein merkwürdiges Spektakel beobachten. Viele Antifaschist*innen standen auf dem Markplatz herum – mal mit bunten Schirmen, mal ohne. Der Anlass für die antifaschistischen und queerfeministischen Proteste war da schon schwerer auszumachen, waren es doch nur eine Handvoll Menschen, die sich dort unter dem Motto „Kandel ist überall“ für einen sogenannten Frauenmarsch versammelt hatten. Von der Anmelderin Sybill Constance de Buer wurde nun auch ein Demo für den 7. Juli durch das Bremer Viertel angekündigt.

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„Ärger um rechte Lehramtsstudentin“

kopiert aus dem Weser Kurier:

Plakate in der Uni Bremen

Stress an der Universität Bremen: Der Asta macht die politische Gesinnung einer angehenden Grundschullehrerein publik – sie soll klar rechts eingestellt sein.

Der Campus der Universität Bremen. Unbekannte hängten Plakate mit dem Foto der angehenden Grundschullehrerin auf, der eine rechte Gesinnung nachgesagt wird.
Der Campus der Universität Bremen. Unbekannte hängten Plakate mit dem Foto der angehenden Grundschullehrerin auf, der eine rechte Gesinnung nachgesagt wird.

Wie gehen Uni und Behörde damit um, wenn rechts-nationale Studierende in Bildungsberufe gehen? Dürfen Lehrer sich politisch äußern? Diese Fragen stellen sich in Bremen, seit an der Uni der Fall einer Lehramtsstudentin diskutiert wird, die laut der Studierendenvertretung Asta klar rechts eingestellt ist und sich auch politisch betätigt. Der Fall der angehenden Grundschullehrerin wurde durch Flugblätter publik, die Unbekannte auf dem Campus aufhängten. Darauf heißt es über die Studentin, sie habe Kontakte zur NPD und zur völkischen Jugendorganisation „Sturmvogel“, die sich gründete, nachdem die neonazistische Wiking-Jugend 1994 verboten wurde.
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Demo: „Vehement & solidarisch – Gemeinsam gegen Antifeminismus, Rassismus & Nationalismus“

Samstag, 7. Juli 2018 | 11 Uhr | Hbf Bremen

Drei Monate ist es in etwa her, dass rechte Aktivist_innen um Sybill de Beur angefangen haben sich wöchentlich auf dem Marktplatz zu treffen. Angelehnt an eine bundesweite rechte Mobilisierung unter dem Motto „Kandel ist Überall“ versuchten die rechten Aktivist_innen, anfangs gemeinsam mit der AfD, ihrer rassistischen Hetze Gehör zu verschaffen. Den Höhepunkt der rechten Mobilisierung soll ein Bremer Frauenmarsch am 7.7. darstellen. An diesem Tag wollen die Rechten durchs Bremer Viertel ziehen. Auch wenn die wöchentlichen Kundgebungen, nicht zuletzt aufgrund der großen Gegenmobilisierung von antifaschistischen, feministischen und antirassistischen Aktivist_innen, zur Farce verkam, nehmen wir den geplanten Aufmarsch ernst. Seit Jahren beobachten wir eine Normalisierung rechter und faschistischer Tendenzen. Was vor einigen Jahren – nach langen emanzipatorischen Kämpfen – zumindest öffentlich nicht gesagt werden konnte, gilt mittlerweile wieder als salonfähig, wenn nicht sogar wahlentscheidend. Wenn es eine Lehre aus den letzten Jahren zu ziehen gilt, dann dass es immer noch schlimmer werden kann. Ein Blick über die Grenzen, beispielsweise nach Österreich oder Italien, bietet ein düsteres Bild aus der Zukunft. Dies ist unsere Ausgangslage und der Grund, weshalb wir uns jedem rechten Aufmarsch in den Weg zu stellen. Vehement & solidarisch!
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